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    08.Jun.'10
    1. Jugend ist vielleicht das „höchstes Gut“ für die Zukunft. Das gilt auch für unsere christlichen Gemeinden. Wie wir Jugendliche heute prägen, werden sie morgen die Gemeinden prägen und ggf. leiten. Es obliegt unserer hohen Verantwortung, alles zu tun, dass unsere Jugendlichen bestmöglich „in Christus eingewurzelt und gegründet werden, damit sie begreifen die Länge, Breite, Höhe und Tiefe….“(Eph, 3, 14ff). Die Wirklichkeit sieht aber in vielen Gemeinden so aus, dass man mit „Hängen und Würgen“ versucht, Jugendliche über die schwierigen Jahre zu „retten“. Und es gelingt oft bei viel zu wenigen, und bei nicht wenigen von denen bleibt dann auch noch ein sehr „harmloses“ Christsein übrig. Hier einen nachhaltigen Beitrag zu leisten, ist unser Anliegen. Nicht zuletzt immer für die Gemeinden aller Prägung.
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    3. Kaum je in der Menschheits- und damit auch der Kirchengeschichte, wurden junge Menschen so beeinflusst, gesteuert, verführt, gebraucht und missbraucht von „Ausbeutern“, die durch die Medien zu ihnen Zugang haben. Die dunkle Sogkraft der Medien, vor allem auch des Internet, hat eine einzigartige Dimension von Ablenkung, Verführung und oft Bindung erlangt, und das in Perfektion. Die Anonymität der Medien hat einen Dammbruch ungeahnten Ausmaßes herbeigeführt. Was setzen wir dem entgegen? Wie sehr sind wir an der Jugend dran? Wo sind die spirituellen Menschen, Vorbilder, Mütter und Väter in Christus, auch die Orte, die das zusammen mit den Gemeinden abfangen können?
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    5. Es rollt eine Welle der Esoterik über das Land, die sowohl eine große Anziehungskraft hat als auch schleichend das christlich-religiöse Denken unterwandert. Oft haben diese „Gurus“ und ihre „Bewegungen“ viel mehr verstanden, wo die Sehnsucht und Ansprechbarkeit junger Menschen heute liegt als wir Christen. Es gibt ein immer breiter werdendes Interesse zB an spirituellen „Orten“, die schon von der Atmosphäre inspirierend attraktiv auf Jugendliche wirken – leider oft nichtchristliche, gar heidnische „Orte“. Gerade im freikirchlichen Bereich haben wir das viel zu wenig.
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    7. Als eine besondere Herausforderung und einen Ansporn empfinden wir, dass der Frankenstein seit 1977 Ausgangsort der Halloween-Bewegung ist, von dem aus sich das dunkle Halloween-Fest über ganz Deutschland und Kontinental-Europa ausgebreitet hat. Hier werden schon Kinder flächendeckend in eine dunkle Kultur von Teufeln, Hexen und Flüchen hineingezogen. (http://www.frankenstein-halloween.de)
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    9. Die Vision, diesen Berg mit seinen idealen Bedingungen zu einem „Berg der Anbetung“ zu machen, kann Jugendliche sicherlich gut abholen und „begeistern“.
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    11. Jugendliche lieben das „Besondere“, gerade auch in Fragen der Spiritualität. Auch besondere Orte.
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    13. Wir brauchen Orte, an denen sich viele Jugendliche treffen können, Foren, eine „Mitte“, nicht zuletzt auch eine Möglichkeit, Partner kennen zu lernen.
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    15. Gleichzeitig brauchen wir in Deutschland mehr Gebetszentren, in denen jede Form von Gebet in Theorie und Praxis Hauptthema ist, für Jung und Alt. Kanaan bietet sich für den evangelischen Raum dafür an wie kaum ein anderer Ort. Obgleich die Bibel das Geschenk des Gebets geradezu zum „Thema Nr. 1“ macht (2. Tim. 2, 1 „Vor allem Anderen ermahne ich euch zum Gebet…!“), gibt es in Deutschland im evangelischen Bereich viel zuwenig solcher Zentren.
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    17. Die Israel-Frage muss mit wahrhaftiger Information das Thema vieler junger Menschen gemacht werden, um unseren Beitrag gegen den neuen Anti-Judaismus zu leisten. Das soll mit unser Thema sein.
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    Vision · Was? · Warum? · Theologische Grundposition · Organisation